SozialeArbeit

Fernstudium Sozialpädagogik

Sinn im Beruf finden – durch Fokus auf Menschen

Soziale Arbeit (B.A.)
Abschluss
Bachelor of Arts
Studienmodell
Online-Fernstudium mit geringem Präsenzanteil
ZFU
1114420c
Akkreditierung
Staatlich anerkanntes Studium, akkreditiert und zugelassen. AR-Siegel, zertifiziert durch ZFU.
Dauer
36 bis 72 Monate
Studiengebühr ab
€219 /mtl.

Viele Menschen finden sich in der Gesellschaft und im öffentlichen Leben nicht gut zurecht. Das betrifft oft vor allem Kinder und Jugendliche, die in schwierigen sozialen Verhältnissen oder unter problembehafteten Umständen aufwachsen. Dies kann negative Auswirkungen auf ihre Entwicklung haben und beispielsweise zu Kriminalität oder Drogenmissbrauch führen.

Die Sozialpädagogik widmet sich dieser Personengruppe mit dem Ziel, den selbstständigen Umgang dieser Menschen mit ihrer Umgebung und innerhalb der Gesellschaft zu fördern sowie präventiv auf soziale Benachteiligungen einzuwirken.

Was macht ein:e Sozialpädagog:in?

Sozialpädagog:innen bewegen sich im Bereich der Bildung und Erziehung, wo sie junge Menschen aus unterschiedlichen Lebensumständen beraten und betreuen, um ihre Entwicklung zu fördern. Sie erfüllen auch Aufgaben in der Verwaltung, Organisation und Planung, da sie über die verschiedenen Fälle Akten führen, in denen sie ihre Methoden, Maßnahmen und Analysen dokumentieren, um die bestmögliche Betreuung und Förderung zu gewährleisten.

Die Sozialpädagogik beginnt in den frühen Stadien der Lebensentwicklung, etwa bei bestehender Armut, Bildungsferne und schwierigen Familienverhältnissen.

Mit Soziale Arbeit (B.A) zu:r Staatlich anerkannten Sozialpädagog:in

Die Sozialpädagogik ist ein Teilbereich der Sozialen Arbeit und bietet eine Vielzahl an beruflichen Möglichkeiten und Perspektiven. Deshalb erlangen Sie mit dem Studium Soziale Arbeit (B.A.) einen Bachelor-Abschluss und gleichzeitig auch den Abschluss als staatlich geprüfte:r Sozialpädagog:in.

Sie bauen fundiertes Wissen in den Bereichen Erziehung, Bildung und Sozialisation auf und lernen, sich mit pädagogischen und sozialen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Dadurch erwerben Sie die notwendigen Kompetenzen, um professionell in den verschiedenen Situationen zu agieren.

Unterschied zwischen Sozialpädagogik und Sozialarbeit

Die Soziale Arbeit als Oberbegriff vereint die beiden Fachrichtungen Sozialarbeit und Sozialpädagogik. Der Unterschied dieser beiden Fachrichtungen liegt darin, dass sich die Sozialpädagogik in erster Linie auf die pädagogischen – also erzieherisch, lehrenden Aspekte der Arbeit mit Menschen konzentriert, während sich die Sozialarbeit mit einem breiteren Fokus auf die Bewältigung sozialer Herausforderungen und die Förderung sozialer Gerechtigkeit konzentriert.

Sozialpädagogik

In der Sozialpädagogik liegt der Fokus auf der Prävention. Dabei zählen Erziehung und Bildung zu den entscheidenden Faktoren für eine erfolgreiche Integration in die Gesellschaft und für ein stabiles Sozialleben. Sozialpädagog:innen unterstützen Kinder und Familien dabei, Probleme oder Risiken zu erkennen und diese zu verhindern.

Sozialarbeit

Sozialarbeit beinhaltet neben der präventiven Sozialpädagogik auch die Intervention bei bereits aufgetretenen Problemen. Dazu gehört die Unterstützung bei der Wohnungs- oder Arbeitssuche sowie bei Migration und Integration, die Betreuung und Hilfe älterer Menschen und Menschen mit Behinderung sowie Hilfe für Suchtkranke.

Diese Kompetenzen der Sozialpädagogik erlangen Sie

Durch die unterschiedlichen Vertiefungen können Sie Ihr Wissen in Bereichen wie Familiensozialarbeit, Betreuung und Unterstützung von benachteiligten Gruppen, und Krisenintervention vertiefen. Diese erweiterten Kompetenzen helfen Ihnen dabei, in Ihrem Beruf effektiver zu arbeiten und einen positiven Einfluss auf die Menschen und Gemeinschaften, mit denen Sie arbeiten, auszuüben. Beispielhaft sind folgende zwei Vertiefungen aufgeführt:

Vertiefung
Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

In dieser Vertiefung liegt der Fokus auf den spezifischen Bedürfnissen und Herausforderungen junger Menschen und derer Familien. Es werden sowohl theoretische Kenntnisse als auch praktische Erfahrungen ermöglicht, um ein fundiertes Verständnis für die sozialen, psychologischen und rechtlichen Aspekte der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe zu entwickeln. Die Studierenden setzen sich mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und Herausforderungen auseinander sowie mit Methoden und Konzepten, die sie für die Gestaltung von bedarfsgerechten Unterstützungsmaßnahmen qualifizieren. Sie lernen, in interdisziplinären Teams zu arbeiten, um die bestmögliche Unterstützung für Kinder, Jugendliche und deren Familien zu gewährleisten.

Vertiefung
Digitalisierung und Digitale Medien

Der Einsatz digitaler Technologien spielt eine zunehmend wichtige Rolle in der Sozialpädagogik, da er die Arbeitsweise von Sozialpädagog:innen verbessern und die Unterstützung von sozial benachteiligten Menschen erleichtern kann. Sozialpädagogische Organisationen können effizienter arbeiten und ihre Dienstleistungen gezielter anbieten, etwa mit Hilfe von Online-Plattformen leichter mit Klienten kommunizieren, Informationen austauschen und Ressourcen bereitstellen. Darüber hinaus ermöglichen digitale Medien eine bessere Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren im sozialen Bereich, was zu einer effektiveren Unterstützung von Menschen in Notlagen führen kann. Trotz dieser Vorteile birgt die Digitalisierung jedoch auch Herausforderungen, wie beispielsweise Datenschutz und die Gefahr von digitaler Ausgrenzung. Daher sollten sich Sozialpädagog:innen der Chancen und Risiken bewusst sein und angemessen mit digitalen Technologien umgehen können, um die bestmögliche Unterstützung für ihre Klienten zu gewährleisten.

Berufliche Perspektiven als staatlich anerkannte:r Sozialpädagog:in

Durch die Vielseitigkeit der Aufgaben und die Möglichkeit, direkt mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu arbeiten, bietet sich nach einem Studium in Sozialpädagogik ein erfüllendes und gesellschaftlich relevantes Arbeitsfeld. Absolvierende dieses sozialen Bereichs werden in allen Einrichtungen benötigt, in denen Menschen geholfen wird:

  • Pädagogische Einrichtungen
  • Beratungsstellen
  • Jugendzentren
  • Pflegeeinrichtungen
  • Gesundheits- und Sozialämter
  • Sozialverbände
Studentin blättert in einem Magazin

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